Mobiler WLAN-Router oder Handy-Hotspot: Was ist besser?
Der WLAN-Router in Ihrer Tasche ist wahrscheinlich das Handy in Ihrer Hosentasche.
Mobile WLAN-Router (oft Pocket-WLAN oder MiFi genannt) waren lange die Standardlösung, um mobile Daten zu teilen. Heute kann fast jedes Smartphone dasselbe. So schneiden beide im Vergleich ab.
Kosten und Aufwand
Ein separater Router bedeutet meist Miet- oder Gerätekosten, einen eigenen Datentarif sowie Abholung und Rückgabe. Ein Handy-Hotspot nutzt Datenvolumen, das Sie vielleicht schon bezahlen — ohne Zusatzvertrag und ohne Gerät, das verloren gehen kann.
Akku und Wärme
Hier punktet der eigene Router: Er schont den Akku Ihres Handys. Planen Sie beim Hotspot für lange Tage eine Powerbank ein und reduzieren Sie die Bildschirmhelligkeit des Host-Handys.
Tempo und Netzabdeckung
Beide hängen von denselben Mobilfunknetzen ab. Ein modernes Handy hat oft ein neueres Modem als ein älterer Leih-Router, daher kann das Tempo gleich oder sogar besser sein.
Teilen und Sicherheit
Beide sollten WPA2/WPA3 mit einem starken Passwort nutzen. Mit dem Handy ist das Teilen einfacher: WLAN-QR-Code zeigen, und Gäste sind verbunden, ohne etwas einzutippen.
Schnelle Tipps
- Wählen Sie einen Router für sehr lange Tage mit vielen datenhungrigen Nutzern.
- Wählen Sie den Handy-Hotspot für Kurztrips, den Alltag und kleine Gruppen.
- In beiden Fällen: langes, zufälliges Passwort nutzen und nach dem Besuch ändern.
Häufige Fragen
Ist ein Hotspot langsamer als ein Pocket-WLAN?
Nicht unbedingt. Beide teilen eine Mobilfunkverbindung; das Tempo hängt vor allem von Netz und Empfang ab, nicht vom teilenden Gerät.
Leert der Hotspot meinen Handy-Akku?
Er verbraucht mehr Akku als üblich. Mit Powerbank und Energiesparmodus kommen Sie gut durch den Tag.
Kann ich sehen, wer verbunden ist?
Die Hotspot-Einstellungen Ihres Handys zeigen verbundene Geräte und lassen Sie eine Höchstzahl festlegen. Verbindet sich jemand Unbekanntes, ändern Sie das Passwort.